Donnerstag, 8. September 2011

Hokaido Suppe

Mimi Kirk's Buch ist bei mir eingezogen und ich hab mir als erstes die Hokaidosuppe daraus gemacht. Soooo lecker und so sättigend!


Das hätte ich nun nicht erwartet, denn von gekochter Hokaidosuppe kann ich tellerweise essen und weiß nicht wann Schluss ist... Ich hatte zu tun diese Portion zu schaffen. Dabei war sie wirklich sehr lecker. Das nächste Mal suche ich mir aber eine kleinere Knolauchzehe aus. Der ist definitiv überdosiert gewesen! Ich hatte einfach eine ganze reingetan... vielleicht vergrault der Knobi meine Erkältung?

Mein Rezept (etwas abgewandelt)

1 kleinen Hokaido (war in meinem Messbecher so viel wie 500ml)
500 ml Mandelmilch
1/2 Stange Sellerie
1 Möhre
1/2 kleine Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe
2 Spritzer Bio Shoyu (Sojasoße)
2 Datteln oder 1 EL Agavensirup
etwas Chili, Curry & Kreuzkümmel
nach Bedarf Salz (brauchte ich nicht)

Das Gemüse klein schneiden und mit den anderen Zutaten im Standmixer pürieren. Ich hab ihn ein kleines Weilchen länger laufen lassen, denn ich wollte meine Suppe warm. Lecker wars!

Da ich momentan etwas erkältet bin, laufe ich nicht. Ich freue mich aber schon auf die morgendlichen Touren durch den Wald. Sagt mal lauft Ihr auch bei Regen? Das Wetter ist schon irgendwie demotivierend oder? Wenn ich mir vorstelle... gerade aus dem warmen Bett geschlüpft ab in den Regen... brrrrrrr da sträubt sich alles! Aber vielleicht ist das auch einfach nur Gewöhnungssache? Erzählt mal!

Donnerstag, 1. September 2011

Monatsmotto September: Balance

Balance ist ein schönes Wort. Es klingt melodisch und ich bin schon eine ganze Weile dran, die Balance zwischen so vielem zu finden/zu halten. Zwischen Bewegung & Ruhe, Beruf & Familie, Kreativität & Alltag, Herz & Verstand... da gibts noch viel mehr, aber was genau ist Balance? Wann bin ich in meiner Mitte? Momentan nach Mahlzeiten wie dieser:

Papayanudeln mit Erdbeersoße & Kokos"parmesan" an Klee ;o)
Oder heute Morgen nach einer halben Stunde joggen durch den taunassen Wald, danach noch ein kleines Workout, weil ich mich nicht einseitig bewegen möchte/kann.

Auch hier gibts noch viel mehr und genau diese Momente möchte ich im September stärker spüren. Einfach meine Mitte finden. Mich wohl in meiner Haut fühlen und genau das ausstrahlen. Einfach bewusster wahrnehmen was ist!

♥-liche Grüße
Netti


Montag, 29. August 2011

Lauftraining und Lasangne alle verdure

Nach einer Woche moderatem Lauftraining *hüstel* kann ich inzwischen ohne Atemnot und stehen in der Brust 20 Min. joggen. Da ich blutige Anfängerin bin, hab ich gaaaaaaaaanz langsam begonnen und bin noch bevor es kritisch wurde in den Schritt gegangen. Straff zwar, aber an joggen war schon nach 2 Min. nicht mehr zu denken! Also 2 Min. strammer Schritt (alles ca., weil keine Zeit ständig auf die Uhr zu schauen) und dann wieder 2 Min. joggen. Nach 15 Min. war am Tag 1 Pumpe! Mir brannte der gesamte Brustkorb und ich wollte nur noch auf die Couch! 

Heute bin ich 30 Min. unterwegs gewesen und zwischendurch habe ich nur noch kurz angehalten, weil mein Hund auch Bedürfnisse hat. *g* Er läuft so super gerne, aber es riecht überall anders und da muss er mal hier schnuppern und mal da pieseln,... wir hatten am Anfang kleine Koordinationsprobleme, aber inzwischen kommen wir beide ganz gut klar und haben einen gemeinsamen Lauf-Rhythmus. Er würde gerne schneller, aber das kann ich noch nicht! Ich fühle mich fit und wach und freue mich auf meinen nächsten Morgenlauf schon tagsüber. Das behalte ich jetzt erstmal bei. Das tut mir gut!

Mein Frühstück bestand heute aus Flugpapaya mit blauen Weintrauben. Ich liebe die scharfen Kerne der Papaya. Dazu die Süße Note... hmmmm lecker! Mein Mittag sah so aus:




Ein bisschen Hokaido-Suppe ist vom Kindergeburtstag übrig geblieben und so war sie heute meine Vorsuppe zu meiner Lasagne alle verdure:




Bei Lisa hab ich die Idee für diese leckere Lasagne gefunden. So lecker mit Zucchini und Tomaten aus eigener Ernte. Dazu Gurken und hauchdünn geschnittene Chamignons mit Alfalfa-Sprossen und einem Dressing aus Olivenöl, Limettensaft, Basilikum, Oregano, Chili & Hefeflocken. Als kleines Schmankerl gabs noch am Baum getrocknete schwarze Oliven. So lecker!!! Ich glaube das gibts jetzt öfter ;o)


♥-liche Grüße
Netti

Samstag, 27. August 2011

Kindergeburtstag

... alle Jahre wieder. In diesem Jahr bat mich meine Kleinste um ein Buffet ohne Tierprodukte. Was schon verwundert, denn sie lebt nicht vegan. Aber das lass ich mir ja nicht 2x sagen. Der Geburtstag wurder unter das Motto Pferde gestellt. Die Torte dementsprechend:


Das ist normaler (veganer) Biskuit-Teig mit einer Zartbitter-Nougat-Ganache, überzogen mit Fondant. Die Wiese für das Fohlen sind gehackte Pistazien. Dann habe ich noch etwas viel leckeres gefunden und zwar bei Monika.




Bei ihr habe ich ein leckeres Schokoladenkuchenrezept gefunden.
Im Bild rechts habe ich den Schokoladenkuchen in einer veganen Variante als Muffins mit TK-Sauerkirschen gebacken und mit Fondant überzogen. Diesen habe ich mit einer Happy Birthday Version geprägt. Darunter ist die gleiche Ganache, die ich für die Torte verwendet habe. Die Muffins fand ich viel leckerer als die Torte. 


Abends waren Burger gewünscht und weil das nicht gerade gesund ist, hat sich meine Kleine noch Hokaido-Suppe gewünscht. Sie hat den Kürbis vom Samenkorn bis zur Ernte jeden Tag mit Begeisterung beobachtet. Und ihr Geburtstag war der Moment, wo er zur Suppe gekrönt wurde. Mit leckeren Gewürzen und einem Hafersahne-Topping war sie die perfekte Vorspeise. Als Nachspeise wurde rote Grütze mit Hafermilch-Vanille-Soße gereicht. Und was richtige Pferdefans sind, wurden die Möhren auch geknabbert.

Wir hatten uns so schöne Spiele für dieses Fest ausgedacht, nur hat uns der Regen einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht. Einen Sommergeburtstag drinnen zu feiern, finde ich richtig ätzend, aber wir haben das Beste draus gemacht und die Kinder waren nicht lang traurig über das Wetter. Plan B wurde gestern noch schnell gefasst und so wurde heute mit Begeisterung geraspelt, geknetet und neu geformt  und jedes Kind ging am Ende mit einer selbst kreierten Seife nach Haus. Das absolute Highlight war überraschenderweise das Dosenwerfen. Wer hätte das gedacht? So sind aus unseren tollen "Pferdespielen" doch wieder die klassischen Geburtstagsspiele geworden, aber das hat hier kein Kind gestört. Im Gegenteil! Es war ein schöner Geburtstag auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat.

♥-liche Grüße
Netti

Dienstag, 23. August 2011

Endlich runter von der Couch

Ich habs ja lang vor mir hergeschoben. Irgendwas ist ja immer... *g* Die liebe Kris hat mich aber wieder und wieder daran erinnert, dass zu einer gesunden Lebensweise auch Bewegung gehört. Mein Bewegungsimpuls kam am Sonntag. Die Runde mit dem Hund durch den Wald wurde ein anstrengender wunderschöner Abendlauf. Ich bin seit gefühlten Jahrhunderten nicht mehr gelaufen und so fühlte es sich dann auch an. Insgesamt war ich nur 15 Min. unterwegs und zwischendrin musste ich, stramm gehend, mich wieder erholen. Mir brannte der gesamte Brustraum und ich fühlte mich alt! Der Impuls hätte auch nicht so viel früher kommen dürfen, denn ich hab nun 13 kg runter und wiege 65 kg und es "schwingt" trotz allem noch ne ganze Menge mit! Vorher wäre es sicher nicht gut für meine Gelenke gewesen. *mirselbsteinred*

Abendlicht

Heute hab ich die kühle Morgenluft genutzt um zu laufen und das ging schon ohne brennen und Atemprobleme, aber noch immer nur kurze Strecken. Insgesamt war ich nicht länger als 20 Min. unterwegs, aber es lief sich eben schon deutlich besser. Mein Ziel ist, die Strecke bis zum See. Ich weiß nicht wie viele km das sind, aber bisher bin ich sie entweder mit dem Auto oder dem Fahrrad gefahren. Es ist nicht soooo weit, aber bisher ist das für mich ein sehr großes Ziel. Der Weg dahin ist traumhaft. Es geht durch den Wald und die Wege sind zwar uneben, dafür aber nicht asphaltiert. Ich meine das ist trotzdem schonender für die Gelenke, als eine harte Asphaltdecke. Ich möchte unbedingt dran bleiben, denn ich merke, wie gut mir das Laufen tut.

Ich starte nun wieder jeden Morgen mit der Leberreinigung, denn ich mache nun für ein paar Wochen eine Reinigungskur. Viele von Euch leben ja quasi genau so, aber ich hab doch wieder zwischendurch mal hier einen Kaffee, dann da ein Stück Kuchen oder ein leckeres Zucchinicurry mit Pellkartoffeln frisch aus dem Garten. Zwar alles vegan, aber ich merke doch, dass mir das viel Energie raubt, die ich in den nächsten Wochen aber dringend brauche. Ich werde mir während der Reinigungskur Zeit nehmen – für die Ernährung, die Körperpflege, für die tägliche Bewegung an der frischen Luft und auch für ausreichend Entspannung. 

♥-liche Grüße
Netti

Mittwoch, 10. August 2011

Limbach, immer eine Reise wert

Unser Urlaubsziel in diesem Jahr war ganz klar Heidelberg. Die romantische Stadt am Neckar, deren Schloss hoch über den Dächern der Stadt zu einem Besuch einläd.
Deren Straßencafé's zum Verschnaufen einladen und wo es nette Straßenmusik
an jeder Ecke gibt.

 
Doch um dem Trubel der kleinen romantischen Großstadt zu entfliehen suchten wir etwas ländliches zum Erholen, Auftanken und Wohlfühlen. Genau das und vieles mehr fanden wir im Haus Rosl in Limbach. Was ich aber nie zu hoffen gewagt hätte...
...ich hatte Rosls Garten quasi als Quelle meiner Smoothies und Salate zur Verfügung. Ja wo gibt's denn sowas? Mein Mixer reiste natürlich mit und der frische Mangold, die rote Bete-Blätter, die jungen Brennesseln, der Löwenzahn, und so viel mehr gaben täglich einen leckeren Smoothie. Aber auch frische Zucchini, Reineclauden, Äpfel, Borretsch-, Ringelblumen- und Kapuzinerkresseblüten landeten oft auf dem Tisch.

 

Rosl & Herrmann waren nicht nur unsere Vermieter für eine Woche, nein sie haben uns gezeigt, dass es noch echte Gastfreundschaft gibt. Wir haben uns von der ersten Minute an sehr wohl gefühlt. Es gab zur Begrüßung 1 Glas Honig & gemütlich auf ihrer Terasse für alle Kaffee & Kuchen. Ich lebe ja seit Anfang des Jahres vegan, aber mit dem Honig hatte ich immer meine Probleme. Sprich, es fiel mir schwer, ihn wegzulassen.
Herrmann als liebevoller Imker, hat uns gezeigt, wie wertvoll die Arbeit mit den Bienen auch für uns Menschen ist und das es nicht automatisch heißt, dass sie ihres Honigs beraubt oder ihnen Leid angetan wird. Es kursieren ja schlimme Geschichten, wie man einer Königin das Fliegen unmöglich macht oder das den Bienen genrell der Honig weggenommen wird. Soetwas würde ich natürlich nicht mit dem Kauf von Honig unterstützen, aber von Imkern, wie Herrmann esse ich ohne schlechtes Gewissen Honig, denn ich war ein paar Stunden am Bienenstock und habe ihn und die Bienen beobachtet. Was ich wahrgenommen habe, war ein achtsamer Umgang mit seinen Bienenvölkern und ein sehr friedliches Nebeneinander.

Wir Menschen haben die Bienen von uns abhängig gemacht und Krankheiten eingeschleppt. Nun sind die Bienen auch auf unsere Hilfe angewiesen. Herrmann macht dort eine gute Arbeit. Das merkt man. Unsere Kinder werden diesen Nachmittag sicher nie mehr vergessen. Das war schon etwas ganz Besonderes. Zu sehen, wie die Angst (der Kinder) dem Interesse und der Zuneigung für die Bienen weicht, war schön zu sehen. Herrmann brachte ihnen bei, wie man respektvoll und vorsichtig mit ihnen umgeht und Rosl als gute Seele sorgte für das leibliche Wohl. Kein Mensch brauchte dort einen Schutzanzug.

Eine Woche ist nicht viel Zeit und da wir uns ja auch erholen wollten, sind wir neben Sightseeing und dem Phantasia-Land auch wandern gewesen. Die Margarete-Schlucht wurde uns von Herrmann & Rosl empfohlen und der Tipp war so toll. Die Kinder hatten einen riesen Spaß immer links und rechts des kleinen Bachs entlang zu klettern und unten angekommen wartete ein tolles Vesper auf uns. Frische Brombeeren so viel der Magen fassen konnte. Dazu jede Menge frisches Grün (Löwenzahn, Brennessel, Wegerich) und der Aufstieg zurück zum Auto war ein Klacks!


Bis auf die ersten 2 Tage hatten wir Sonnenschein und tolles Wetter. Wenigstens ein Hauch von Sommer in diesen Sommerferien. Das war ein toller Urlaub. Nicht zuletzt durch Herrmann & Rosl, die uns so liebevoll und offen aufgenommen haben. Wenn Fremde zu Freunden werden, dann spürt man Menschlichkeit & Wärme wo man sie nicht erwartet.

Und auf der Rückfahrt besuchten wir noch die kleine Schwester meines Mannes. Sie bekommt ein Baby. Kann ein Urlaub schöner enden? Wir freuen uns so sehr!

♥-liche Grüße
Netti

Mittwoch, 27. Juli 2011

Zitronen-Thymian Eiscreme

Nach diesem Rezept, aber etwas abgewandelt. Unter anderem habe ich statt Wasser, frischen Kokosnussaft genommen.  Es schmeckt süß, in meiner Version sehr intensiv (aber lecker) nach Kokos und natürlich frisch säuerlich. Den Thymian schmeckt man ganz zart. Genau richtig finde ich. Meinen Kindern hat nur eine halbe Kugel geschmeckt, mein Schatz und ich haben beschlossen, dass es eine interessante Mischung ist, die durch üppige Cremigkeit besticht!

Blogger dreht mal wieder wild...


Die Basis bilden Cashewnüsse, Kokosöl und frischer Kokosnussaft. Frischer Thymian aus dem Garten und den Saft einer Zitrone. Mila verwendet Honig, aber Agavennektar o.ä. geht genau so gut. Das war unser erster Versuch mit Cashew-Eis, aber ganz sicher nicht der Letzte!

Mit diesem Post melde ich mich erstmal ab. Eine kleine Blogpause zum Verschnaufen und Neues zu entdecken. Heidelberg ich komme! Ich freue mich schon auf Schlösser, Burgen, Altstädte und auf eine Hochzeit. Also bis bald meine Lieben.

♥-liche Grüße
Netti